Das Klappern mit Holzgeräten ist traditionell eine Aufgabe der Messdiener. Sie ziehen Karfreitag und Karsamstag zwei- oder dreimal täglich durch ihre Pfarrei beziehungsweise ihr Dorf und klappern anstelle des Läutens der Kirchenglocken. Oft erhalten sie von den Bewohnern Geldgeschenke oder Süßigkeiten. Das ist in diesem Jahr aber alles ein bisschen anders. In vielen Gemeinden wurden die Kinder und Jugendliche aufgerufen, sich zur verabredeten Zeit vor das Haus, in dem sie wohnen, zu stellen. Dort klappern sie und rufen zum Gebet. Zum anderen kann das Klappern mit Laufen stattfinden, aber nur, wenn es sich um Geschwister oder Personen desselben Haushalts handelt. Was aufgrund behördlicher Vorgaben in jedem Fall unterlassen werden muss, ist das Zusammentreffen zum gemeinsamen Gebet und das Sammeln an den Haustüren.
Leserfotos vom Klappern gesucht
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