Die Aktion hat sich als voller Erfolg herausstellt und sorgt bei den Bürgern für große Freude. Die Löschenroder Ministranten putzen beispielsweise Fenster im Ort, waschen Autos, oder mähen für ältere Bürger den Rasen. Außerdem veranstalten die Kinder am Samstagmorgen ab 7 Uhr einen Brötchenlieferdienst. Die 72-Stunden-Aktion wurde bei einem gemeinsamen Gottesdienst eröffnet, bevor am Abend die Zelte aufgeschlagen wurden, in denen die Kinder im Alter zwischen neun und 16 Jahren für die kommenden Tage campieren.
In der Kirche konnten die Löschenroder Bürger ihre Arbeitswünsche, die sie in diesen 72 Stunden durchführen sollen vorher einreichen. „Das ist eine ganz tolle Sache für die Kinder und auch für die Anwohner. Alle packen voll mit an und sind mit großem Spaß bei der Sache“, erklärt Helferin Manuele Stübinger.
Am Freitagnachmittag waren Jugendliche mit Behinderung aus dem Herrenhaus Eichenzell sowie Fuldas Jugendpfarrer Alexander Best zu Gast, um gemeinsam mit den teilnehmenden Kindern und einigen Eltern einen Zeltgottesdienst zu feiern, bevor der Arbeit weiter nachgegangen wurde. Bei der 72-Stunden-Aktion geht es grundlegend darum, dass Kinder oder Jugendliche für drei Tage die Welt ein bisschen besser machen wollen und zu allgemeinwohlen Zwecken ein Projekt oder eine Tätigkeit durchführen. Gesponsort wird die ganze Aktion unter anderem von der Pizzeria La Strega in Löschenrod, den tegut- und Edeka Märkten in Eichenzell und der Fleischerei Michel.
