„Es war ein tolles Fest“, berichtete Erhard Kiszner, der erste Vorsitzende des Vereins: „Von alt bis jung, alle waren da und hatten Spaß.“ Bei der ganzen Veranstaltung ginge es vorrangig um die Inklusion, erklärte Kiszner. Dank des Projekts konnten vor ungefähr einem Jahr 17 junge Menschen mit Behinderung in das Herrenhaus einziehen, um dort möglichst eigenständig wohnen und arbeiten zu können. Auch Eichenzells Ortsvorsteher Gerhard Dehler freute sich, dass die Veranstaltung so gut besucht war: „Es war ein ständiges Kommen und Gehen, woran man erkennen kann, dass die Eichenzeller das Konzept des Herrenhauses und dessen Bewohner sehr gut annehmen.“
Nachdem das Fest vormittags mit einem Gottesdienst begonnen hatte, starteten am Mittag die Feierlichkeiten bei der Kulturscheune. Dabei wurde das Grillen von den Leuten der Feuerwehr und des Backhauses übernommen, später gab es neben Kaffee und Kuchen noch Cocktails an einer selbstgebauten Bar. Mit dem Programm auf der Bühne starteten dann Rudolfo Reyes und Terisa, die mit ihrer Kopfstandkunst und dem Talent an den Hula-Hoop-Reifen faszinierten. Dieser Programmpunkt wurde von der Firma Förstina beigesteuert, die ein Gründungsmitglied des Vereins ist. Für die Musik sorgte sowohl der Musikverein Istergiesel, als auch das BSW Eisenbahnorchester Fulda, bevor die Funtastix aus Welkers mit ihrem akrobatischen Tanz ein weiteres Highlight der Veranstaltung lieferten.
Im Rahmen des Festes bekam der Verein zudem eine Spende in Höhe von 1050 Euro der Firma Vaillant überreicht. Außendienstmitarbeiter Markus Roth, der den Scheck für einen Wettbewerb der Firma Vaillant gewonnen hatte, freute sich, den Scheck überreichen zu können. Markus Roth, Ortsvorsteher von Döllbach, ist seit fünf Jahren Mitglied des Vereins „Leben und Arbeiten“. So war für Roth schnell klar gewesen, dass das Geld dort genau richtig angelegt ist und es ein kleiner Dank für die großartige Arbeit des Vereins ist.
