„Wir möchten die Veranstaltung machen, um die Leute zu sensibilisieren“, sagt Claus Heiner, der selbst der Bürgerinitiative beigetreten ist: „In Kerzell und Löschenrod war es lange ruhig, was das Thema angeht, wobei die beiden Orte mit am meisten betroffen sind.“ Auch wenn der vorgeschriebene Abstand von 1000 Metern zu geschlossener Wohnbebauung in den Plänen eingehalten wird, würden die Anlagen den Ortsrändern von Kerzell (knapp 1560 Meter) und Löschenrod (gut 1725 Meter) sehr nahe kommen. In der Gemeindevertretersitzung Ende August hatten sich die CDU, SPD, CWE mit einem Antrag klar positioniert und den Gemeindevorstand beauftragt, sich am Genehmigungsverfahren zu beteiligen. Gemeinsam mit den ebenfalls betroffenen Kommunen Neuhof und Fulda sollen die Eichenzeller Gemeindevorsteher dort ihre Bedenken gegen den Bau einbringen. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass sich die Gemeinde Eichenzell an den Kosten eines Gutachtens gegen den Bau der Windkraftanlagen beteiligt. Die beiden Bürgerinitiativen Neuhof und Fulda West arbeiten eng zusammen. „Wir haben alle das gleiche Ziel und wollten nicht noch eine Bürgerinitiative gründen, deshalb sind von uns ein paar Leute nach Neuhof und ein paar nach Fulda gegangen“, schildert Heiner. Auf der Veranstaltung in Kerzell am 21. September möchten die Bürgerinitiativen über das Vorhaben insgesamt und ihre geplanten Aktivitäten informieren. Zu den Referenten wird unter anderem Reinhard Kolb vom NABU zählen.
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