Finale: Eichenzell – Kerzell 2:5 (1:2)
„Das hat schon Bedeutung. Man kennt sich ja untereinander, jetzt kann man im Dorf schön rumlaufen“, flachste Kerzells Spielertrainer Heiko Rützel, der selber mal seine Schuhe für die Britannen schnürte. Die Helvetia, die vorher schon mit einer gemischten Elf gegen die Müller-Familie antrat, hatte das Spiel von der ersten Minute an im Griff. „Das ist eine erschreckende Frühform, für mich als Trainer ist das schon ein wenig beängstigend. Trotzdem sind wir natürlich megazufrieden“, so Rützel, dessen Team das Spiel die gesamte Zeit dominierte und den Gruppenligisten in seine Schranken verwies. Britannen-Spielertrainer Dominik Möller war dementsprechend angefressen: „Das war gar nichts von uns. Das müssen wir aufarbeiten, so ein Auftreten geht nicht. Hoffentlich war das ein Warnschuss zur rechten Zeit“, so der Spielertrainer. Auf Seiten der Helvetia traf Besfort Tafolli im Übrigen doppelt und gewann so auch das Bruderduell gegen Halil deutlich.
Eichenzell: Kirbus; König (45. Gutberlet), Kratz, Möller, Kilic, Akkilinc (45. Schlag), Heumüller, Spahn, Maierhof, Winter, Mahr (45. H. Tafolli).
Kerzell: Hohmann; Witzel, Depta, Rützel, Bott, Hasenauer, Kitagenda, Heil (45. Hahner), Günther (45. Benzing), Haxhiu, B. Tafolli (75. Rifa).
Tore: 0:1 Besfort Tafolli (25.), 1:1 Matthias Heumüller (35., Foulelfmeter), 1:2 George Kitagenda (42.), 1:3 Besfort Tafolli (50.), 1:4 Heiko Rützel (60.), 1:5 Nico Bensing (82.), 2:5 Lucas Maierhof (90.)
Zuschauer: 200.
Spiel um Platz drei: Löschenrod – Lütter 3:5 (0:0, 0:0) nach Elfmeterschießen
Das Spiel der beiden Ligakonkurrenten hatte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt: Beide Teams ließen es im insgesamt mäßigen Spiel langsam angehen, Löschenrod hatte ein leichtes Chancenplus. Im Elfmeterschießen erwies sich Lütter als treffsicherer.
Tore: -
Zuschauer: 100.
