Bildung
Toller Start für erste Eichenzeller Kinderkrippe in Kerzell – Fotos
Wenn Kleinstkinder in einer Tagesgruppe (Krippe) betreut werden, ist alles anders, als in der herkömmlichen Elementarpädagogik. Ein völliges Umdenken des pädagogischen Fachpersonals ist gefragt. Was brauchen Kinder ab einem Jahr, was brauchen die Eltern, damit diese ihr Kind gerne in der Kita abgeben?
Gespräche mit erfahrenen Krippen-Leiterinnen, zahlreiche Besichtigungen in anderen Kinderkrippen, das Studieren von Fachlektüre sowie Fortbildungen ermöglichten dem Kerzeller Pädagogen-Team einen gelungenen Start. Die Eingewöhnung konnte behutsam angegangen werden. Eltern, Erzieher und Kinder hatten Zeit und Raum sich aufeinander einzustellen. Die intensive Auseinandersetzung des Teams und des Bauleiters mit Farben, Licht und Einrichtung tragen Früchte: es ist eine „Wohlfühl-Atmosphäre“ entstanden. Die Räume sind Erlebenswelt und gleichermaßen ein Stück zu Hause. Und auch die auf Papier geschriebene Konzeption ist ein wichtiger Bestandteil, der den Eltern ermöglicht,
das Handeln der Erzieherinnen zu verstehen. Die Erziehungsberechtigten haben einen Leitfaden in der Hand, der ihnen Sicherheit gegenüber der angewandten Pädagogik und Vertrauen ins Personal vermitteln möchte. Nicht zuletzt ist auch der Umgang älterer und jüngerer Kinder miteinander gar kein Problem. Im Gegenteil – sie profitieren im sozialen Umgang voneinander.
Nach nur einer Woche lässt sich für die Erzieherinnen schon sagen, dass die Arbeit mit Kindern ab einem Jahr wohl eine Herausforderung in der Planung und Umsetzung ist. Aber vielmehr sei es doch eine Freude den Kleinen beim Spiel zu erleben und sie zu begleiten auf der beginnenden Erkundung ihrer Welt.








